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Tierwelt



Groppe


Status: stark gefährdet, durch Gewässerverunreinigung und Verbauung,

Sie wird oft als Indikatorart für gute Wasserqualität betrachtet.
Die Groppe bewohnt bevorzugt kleinere, klare und rasch fließende Bäche der Forellenregion. Da sie sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen ist, kann sie als Bioindikator für den ökologischen Zustand eines Gewässers angesehen werden. Intakte Groppenpopulationen zeigen strukturreiche, natürliche bzw. naturnahe Fließgewässer der Forellenregion mit hoher Wasserqualität an.


Lateinischer Name:
Cottus gobio L.

Weitere Namen:
Groppe, Mühlkoppe, West-Groppe, Bullhead (engl.), Miller's thumb (engl.), Chabot (frz.)

Wesentlichste Merkmale:
Spindelartiger Körperform, hat einen großen und breiten Kopf und glatte, schuppenlose Haut. Der Körper ist meist grau oder hellbraun gefärbt und hat eine unregelmäßige, dunklere Marmorierung mit vier undeutlichen dunklen Querstreifen. Die Flossen sind überwiegend hellgrau und gefleckt.

Schutz:
Nach § 1 der Landesfischereiordnung ist die Groppe ganzjährig geschont

Lebensräume:
sind klare und sauerstoffreiche Fliessgewässer, aber auch in Seen mit steinigen Uferpartien. In der Aachquelle, kommen Groppen sehr häufig vor und auch tief in der Höhle trifft man Groppen während dem Tauchgang an.

Nahrung:
Die Nahrung der Groppe besteht vorwiegend aus wirbellosen Kleintieren (Insektenlarven, Bachflohkrebse). Die Groppe wurde früher - zu Unrecht - als gefährlicher Brut- und Laichräuber für Forellen angesehen und auch "bekämpft". Die Groppe ist im Gegenteil eine wichtige Beute für größere Forellen.

Größe:
die Durchschnittsgröße liegt bei 8 cm bis 12 cm, in einzelnen Fällen können Groppen eine Grösse bis 18 cm erreichen.

Alter:
bis ca. 8 Jahre.

Laichzeit:
vom März bis Juli.
Der Fisch benötigt zum Laichen groben, durchfluteten Kies mit Hohlräumen. Die Laichzeit fällt - je nach Gewässer - in die Zeit von Februar bis Mai. Das Weibchen legt 100 - 200 Eier (2 - 2,5 mm Durchmesser) unter Steinen oder in einer Art Laichgrube ab. Das Gelege wird anschließend vom Männchen bis zum Schlupf der Jungen bewacht.



Tagsüber verstecken sie sich unter Steinen oder ähnlichem, in den Abend- und Nachtstunden werden sie munter und aktiv. Ihr Versteck verlassen sie, wenn sie gestört werden, wobei sie sich dann mit kurzen Sprüngen zur nächsten Deckung bewegen. Die Groppen besitzen keine Schwimmblase und sind sehr schlechte Schwimmer.




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